Keine Hotspots in Heilbronn?

Der Faktencheck offenbart die Masche

Zur Klarstellung: Corona ist, wenn sie zum Ausbruch kommt, eine gefährliche Krankheit.
Doch täglich werden wir mit den „hohen“ Inzidenzzahlen von „positiv Getesteten“ konfrontiert.
Sie wirken psychologisch destruktiv und verbreiten Ängste.

Fakt ist: „Positiv getestet“ ist nicht gleich krank, sowenig, wie die geschickt dramatisierende Formulierung „an und mit Corona gestorben“ das Virus als alleinige Todesursache ausweist – sie soll uns das nur einreden.
Darauf verweist man auch nicht – um das Mittel zum Zweck nicht zu gefährden.

Würde man die Leute auf Influenza, sprich Grippe, testen, wären die Inzidenzzahlen um ein vielfaches höher, denn fast jeder hat die Antikörper längst in seinem Körper ohne je daran erkrankt gewesen zu sein.
Dabei hat auch die Influenza in manchen Jahren schon zigtausendmal zum Tode geführt.

Übrigens: Inzidenzwerte von 100 bedeuten nichts anderes, als daß von 100.000 Menschen 100, also von 1.000 Bürgern ein (1) Einziger mit 60%iger Wahrscheinlichkeit mit dem Virus in Kontakt gekommen ist.

  • Krankheitssymptome sind das aber noch lange nicht, aber wegen einem (1) „positiv Getesteten“ müssen 999 teils schwere Eingriffe in ihre Grundrechte hinnehmen.

Heilbronn
Nach wie vor bleibt die von Oberbürgermeister Harry Mergel (SPD) geführte Heilbronner Stadtverwaltung sehr zurückhaltend mit ihren Informationen rund um Corona in der Stadt und noch immer wird mehr Geheimniskrämerei betrieben als mit offenen Karten gespielt.

Das gilt vor allem in Sachen Hotspots, wo man keinerlei Erkenntnisse zu haben vorgibt.
Nicht etwa, daß in den Kliniken mit geschlossenen Augen praktiziert wird – nein, es soll unter dem Deckmantel des Datenschutzes verschwiegen werden, was wirklich Sache ist.
Denn „Zahlen hierzulägen der Stadt vor, sie veröffentlicht sie aber nicht“, wie OB Mergel die Redaktion der Heilbronner Stimme, die „schon mehrmals angefragt“ habe, wissen läßt.

Tatsächlich wird also Herrschaftswissen gepflegt und ganz wie im Sinne des Geheimpapiers der Bundesregierung agiert.
Tunlichst wird vermieden, Fakten, wie den hohen Migrantenanteil oder die sonst verschwiegenen Ursachen (ÖPNV, Discounter, Großfirmen) zu publizieren.

Aufgeschreckt hat aber die Meldung über den hohen Migrantenanteil auf den Intensivstationen doch, die trotz einem seit Oktober letzten Jahres(!) längst bekannten OECD-Bericht lange genug unter dem Deckel gehalten wurde.
Nun verbreitete die Heilbronner Stadtverwaltung eine Statistik, die suggerieren soll, daß es in Heilbronn keine Hotspots gäbe.

Als „Beweis“ werden Zahlen aus den Stadtteilen verbreitet:

Verteilung der Corona-Infizierten nach Stadtteilen (ohne Heimbewohner)
Quelle: Stadt Heilbronn

Stadtteile Biberach Böckingen Frankenbach Heilbronn Horkheim Kirchhausen Klingenberg Neckargartach Sontheim Gesamt

Infizierte
30 129 34 351 29 13 5 54 79 724

Einwohner/Stadtteil %
4,09 18,4 01.04.59 49,25 3,15 3,13 1,98 7,8 9,5

Infizierte /Stadt %
4,14 17,8 4,59 48,48 4 1,1 0,59 7,45 10,9  

Das sieht alles sehr „glaubhaft“ aus, vor allen Dingen wirken die Prozentzahlen sehr bedeutend.
Doch sie beziehen sich nicht auf die Infizierten pro Stadtteil, sondern zum Einen nur auf den Anteil der Einwohner in der Gesamtstadt und  zum anderen auf den prozentualen Anteil an der Gesamtzahl aller Infizierten der Stadt.

Wie die nächste nicht veröffentlichte Statistik der realen Zahlen zeigt, sind die Anteile durchaus unterschiedlich und nicht, wie für die Hofberichterstattung erfolgreich suggeriert, in allen Stattteilen in etwa gleich: Horkheim hat – im Vergleich zur Einwohnerzahl – mehr als das dreifache von Klingenberg

Die wirkliche Situation

Stadtteile Biberach Böckingen Frankenbach Heilbronn Horkheim Kirchhausen Klingenberg Neckargartach Sontheim Gesamt

Einwohner
5.195 23.182 5.890 62.218 3.989 3.949 2.524 10.070 11.900 128.917

Infizierte
30 129 34 351 29 13 5 54 79 724

Anteil Infizierter %
0,58 0,56 0,58 0,56 0,73 0,33 0,2 0,54 0,66 0,56

Die Prozentsätze zeigen, daß man im Schnitt erst etwa zweihundert (200) Leuten begnen muß, um einen (1) zu treffen, der ein positives Testergebnis haben könnte – aber noch lange nicht erkrankt ist.

Werbung

Ein Gedanke zu “Keine Hotspots in Heilbronn?

  1. Pingback: Keine Hotspots in Heilbronn? | - HEILBRONN -

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s